Werden Stefan Bradl und Magneti Marelli keine Freunde mehr?!

Für Stefan Bradl war das Rennen von Le Mans wiedereinmal frühzeitig beendet. Der Zahlinger schiebt es auf die miserable Elektronik von Magneti Marelli. Noch Live im TV bei Eurosport sagte er, dass er sich von Magenti Marelli verarscht vorkommt, weil oft Problemlösungen seitens des italienischen Herstellers sehr spartanisch seien. Sie würden dann empfehlen das ganze System per Hand neuzustarten was auf einem MotoGP Motorrad jenseits der 200 KM/H an Wahnsinn  grenzt.

Stefan Bradl Forward M1

In Jerez ist während der In-Lap ein Sensor ausgefallen sein und die Elektronik hat dies nicht angezeigt weswegen Bradl dann am Ende stürze. Selbst Tex Geißler und Dirk Debus waren ein wenig ratlos. Doch sie versprachen im Interview mit Eurosport Besserung. “In diesem Jahr ist es wirklich verhext gewesen”, berichtet Debus bei ‘Eurosport’ und erklärt: “Wir sind von einer Kleinigkeit in die andere gerutscht, an die man vorher nie dran gedacht hätte. Vergangenes Jahr ist nie etwas passiert, es ist die gleiche Crew, die gleiche Mannschaft, das gleiche System. Wir haben in diesem Jahr jeden Fehler entdeckt und dass Stefan das immer ausbaden musste, das war wirklich Pech.”
Aufgrund der schlechten Pre-Season Tests fehlte dem Forward Team auch einige Daten so hieß es weiter. 
Den Grund für die etwas überbelegeneren Hondas und Duc’s steht für Debus fest. Dadurch das Honda mehr Entwicklungsarbeit leistet genau wie Duc es macht, haben sie einen Vorsprung erarbeiten können. “Wir haben haben noch ein paar Ideen, der nächste Test in Barcelona kommt. Für Mugello haben wir auch noch ein paar Änderungen, es geht also voran.” versprach Debus weiter im Interview.

Es bleibt nun ab zu warten, ob Bradl wirklich an mangelhafter Elektronik scheitert oder ob dort nicht nur die Elektronik mangelhaft ist. Der Moto2-Weltmeister muss nun aufpassen das er nicht sehr schnell nach dem guten Auftritten von Baz zur Nr. 2 im Team Forward wird. Böse Zungen behaupteten am Mittwoch das 2015 für Bradl eventuell dann seine letzte MotoGP Saison werden könnte. Ob Bradl momentan in einem Tief steckt sei es der Elektronik geschuldet oder gar ihm selber sollte man allerdings außen vor lassen, denn am Ende zählen Ergebnisse. 
Bradl hatte sich Anfang der Saison das Ziel gesteckt die OPEN-Class zu gewinnen, jedoch wird es mit so vielen Ausfällen und Problemen schwer werden dort die führende Kraft zu werden

 

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