Test Moto GP 13

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    Corsocorso
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    Motorrad-Realismus statt Action-Raserei

    Gute Nachrichten für Motorrad-Fans: Nach zwei Jahren Abstinenz kehrt die Moto GP wieder auf PC und Konsolen zurück – dürfte dort aber vor allem Freunde realistischer Simulationen und weniger die Anhänger unkomplizierter Rennaction erfreuen.

    Wer gespannt die Rennen der Moto GP verfolgt, darf sich im Rennspiel Moto GP 13 über ein umfangreiches Lizenzpaket freuen: Fahrer, Teams, Motorräder und Strecken entsprechen den realen Vorbildern. Auch Moto 2 und Moto 3 gehören zum Spielumfang – wer es ganz genau nimmt, wird hier aber ein paar bekannte Fahrer vermissen, da nicht jeder ins Spiel integriert wurde. Neben einfachen Rennen, Online- und 2-Spieler-Splitscreen-Duellen ist das zentrale Element natürlich der Karrieremodus. Darin geht es darum, sich vom vielversprechenden Nachwuchsfahrer zum Star der Moto GP hochzuarbeiten.

    Schon bei der ersten Probefahrt auf der Piste fällt auf, dass Moto GP 13 einen Simulationsanspruch verfolgt: Es braucht Feingefühl und eine gekonnte Behandlung von Gas und Bremse, um die Strecken in annehmbaren Zeiten zu meistern. Wer schnell zugängliche, unkomplizierte Rennaction sucht, ist hier falsch – trotz zahlreicher zuschaltbarer Fahrhilfen. Experten freuen sich hingegen über die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten und die realistische Fahrphysik.

    Weder Einsteiger noch Profis dürfte allerdings die Technik begeistern: Optisch lässt Moto GP 13 viel Luft nach oben. Das Geschwindigkeitsgefühl könnte beeindruckender sein, vor allem aber fehlt es vielen Strecken an Details – immer wieder wirken die Rennen sehr steril. Auch abseits der Rennen, etwa bei den Intros zu den Strecken oder den Menügrafiken, fehlt es dem Titel an Atmosphäre. Die Soundkulisse ist solide, der deutsche Kommentar von Edgar Mielke hingegen oft unpassend.

    Das italienische Entwicklerstudio Milestone hat Moto GP13 für Windows-PC, Xbox 360 und Playstation produziert. Das Rennspiel kostet je nach Plattform zwischen 40 und 60 Euro, es ist von der USK ohne Alterseinschränkung freigegeben.

    Fazit

    Fans der Moto GP können sich freuen, dass ihr liebster Motorsport jetzt auch wieder für Konsolen und PC verfügbar ist. Moto GP 13 bietet immerhin eine realistische und fordernde Rennsimulation mit offiziellen Daten und gutem Karrieremodus, der Aufstieg vom Moto-3-Nachwuchs zum Moto-GP-Helden kann durchaus motivieren. Abseits der realistischen Fahrphysik und der feinfühligen Steuerung haben die Entwickler aber zu wenig zu bieten, um den Titel auch generell empfehlenwert zu machen, dafür ist allein schon die Technik zu durchschnittlich

    Quelle:
    http://www.golem.de/news/test-moto-gp-13-motorrad-realismus-statt-action-raserei-1306-100003.html

    #125827
    Peterpeter
    Teilnehmer

    Die Demo auf der PS3 geht so. Die Steuerung sagt mir nicht so zu

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