R6-Cup – 5. Lauf: Salzburgring – Österreich

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  • #2154
    LH-RulesLH-Rules
    Teilnehmer

    Alles zum Yamaha R6-Cup – 5. Lauf: Salzburgring – Österreich hier rein……

    Wie immer drücken wir den Cuppies die Daumen…. :rock

    Termin: 05.07.2009 – 5. Lauf: Salzburgring – Österreich

    Viel Spaß….

    [img]http://www.r6-cup.de/pics/presse/prev/2009/2009_004_Rennen_jw_011.JPG[/img]

    #88997
    KnobyKnoby
    Teilnehmer

    Schade, bin ich nicht zuhause, sonst wäre ich mal gucken gefahren.

    Hier auch nochmal viel Spaß Jungs ;-)

    #89008
    Corsocorso
    Teilnehmer

    Hab da was für Scheibchen gefunden:

    http://www.r6-cup.de/index.cgi?x=X&y=X&z=20090627-5693969-5027335058&a=aktuell&b=detail&c=1018

    Er hat doch beim ersten Lauf schon so schön geübt :8

    #89009
    KnobyKnoby
    Teilnehmer

    muhahaha ;-)

    #89024
    PokankePokanke
    Teilnehmer

    Daumen sind wie immer gedrückt..
    Hehe.. unser Kleines Gridgirl..
    Ist nicht mal Zeit für ein neuen Forentitel bei Scheibchen?? “Gridgirl” ?

    #89034
    Anonym

    :icon_lachtot :icon_lachtot :icon_thumbs1 :004

    #89081
    Mike1981mike1981
    Teilnehmer

    wenn`s wetter passt werd ich mal mit dem mopped an ring düsen und zuschaun

    #89408
    LH-RulesLH-Rules
    Teilnehmer

    Vincon_Bauer_1.jpg

    Auswärtsspiel

    02.07.2009

    Auf Tuchfühlung: Vincon (48) und Bauer (76)
    Vergrößern Auf Tuchfühlung: Vincon (48) und Bauer (76)
    Nach der Doppelnummer vom Sachsenring läutet der Yamaha R6-DUNLOP-CUP am Wochenende in Salzburg mit seinem ersten Auswärtsspiel die zweite Saisonhälfte ein. Der idyllisch gelegene Traditionskurs mit seinen Naturtribünen ist weltweit eine der letzten Hochgeschwindigkeitspisten und unterscheidet sich damit von allen anderen Strecken des IDM-Zirkus.

    Keine Frage, Dominik Vincon (Knittlingen, Team Romero ADAC Nordbaden) gilt nach drei Saisonsiegen auch auf dem Salzburgring als Favorit. In der ewigen Bestenliste des Yamaha-Cups hat der 17-jährige Azubi inzwischen mit Ex-GP-Fahrern wie Dirk Raudies und Jochen Schmid gleichgezogen. Sein Selbstbewusstsein dürfte auch durch den neunten Platz im Regen keinen Knacks erlitten haben. “Ich war am Sachsenring zum ersten Mal mit der Cup-Maschine im Nassen unterwegs und habe einfach kein Gefühl für das Motorrad bekommen. Deshalb sagte ich mir, ehe ich jetzt noch abfliege, bringe ich das Motorrad sicher heim und nehme ein paar Punkte mit”, räumte Vincon ein. Punkte, die am Ende entscheidend sein können.

    Um so mehr, als sich mit Steffen Widmann (Unter-Flockenbach, WM Racing-Motorrad Hester) ein aussichtsreicher Kandidat vorzeitig aus dem Titelrennen verabschiedet hat. Der erst vor drei Jahren aus dem Automobilrennsport auf zwei Räder gewechselte Hesse war vor zwei Wochen in der letzten Kurve im Kampf um den Sieg gestürzt und hat sich dabei einen Bänderabriss in der rechten Schulter zugezogen. “Der Mist ist inzwischen geflickt, aber mein Flügel bleibt noch mindestens sechs Wochen unbrauchbar”, vermeldete ‘Widdy’ nach der Operation. Die Saison scheint für ihn gelaufen.

    Damit ist nun Florian Bauer (Markgröningen, Motorrad Noller/ADAC Württemberg) zum härtesten Verfolger von Tabellenführer Vincon aufgerückt. Der 24-jährige Student brillierte am Sachsenring im Regenrennen mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg. “Ich weiß, dass ich im Nassen gut zurecht komme und hatte deshalb auf Regen gehofft”, verriet der Schwabe. Ein Wunsch, der angesichts der Wetterprognosen am Salzburgring durchaus erneut in Erfüllung gehen könnte.

    Allerdings war der herrlich gelegene Kurs durch seinen ganz speziellen Charakter in der Vergangenheit auch immer wieder für Überraschungen gut. “Salzburg hat seine eigenen Gesetze. Hier gab es immer heiße Windschattenschlachten und viele Rennen wurden erst in der letzten Runde entschieden. Daher wird die Taktik wohl eine große Rolle spielen”, erwartet Cup-Chef Thomas Kohler wieder ein spannendes Rennen.

    #89479
    Chris-R4fChris-r4f
    Teilnehmer

    Geil war’s. Nur schade, dass Tead gekniffen hat ;-)

    #89525
    TeadTead
    Teilnehmer

    ich war krank!

    herzlichen glückwunsch zu deinen punkten chris! :)

    #89566
    LH-RulesLH-Rules
    Teilnehmer

    20090705_siegerehrung.jpg

    Jugend forsch
    5. Lauf: 03.-05.07.2009 – IDM Salzburgring

    Mit dem jüngsten Podest in der Geschichte des YAMAHA R6-DUNLOP-CUPs endete der fünfte Lauf auf dem Salzburgring. Der 16-jährige Ben Gädke (Oelsnitz/Neuwürschnitz, motorradtke) feierte seinen ersten Cup-Sieg nach einer dramatischen Windschattenschlacht vor Meisterschaftsleader Dominik Vincon (Knittlingen, Team Romero ADAC Nordbaden) und seinem Teamkollegen Sebastian Sebastian Skibbe (Köln, Team Romero), beide 17 Jahre alt.

    Nachdem das ganze Feld staubfrei durch die erste Schikane gekommen war, atmete Cup-Koordinator Thomas Kohler erst einmal hörbar durch: “Das ist hier ein Nadelöhr. Wir hatten die Fahrer gestern im Meeting noch einmal entsprechend gebrieft und offensichtlich haben es sich alle zu Herzen genommen.”

    Vier Runden später fehlten allerdings gleich zwei Fahrer aus dem Spitzenpulk. Cup-Youngster Markus Reiterberger (Obing, YAMAH Racing Meier), im Training großartiger Zweiter, stürzte in der Nocksteinkehre und nahm Florian Bauer (Markgröningen, Motorrad Noller/ADAC Württemberg) mit. “Ich wollte Flori innen überholen, war aber etwas zu forsch und habe beim Sturz sein Hinterrad erwischt”, ärgerte sich der 15-Jährige. “Markus hat sich sofort entschuldigt. Natürlich ist es ärgerlich, weil ich dadurch in der Tabelle den Anschluss an Dominik eingebüßt habe, aber that’s Racing”, sagte Bauer achselzuckend.

    Ben Gädke verdrängte den Schwaben mit seinem Sieg vom zweiten Tabellenplatz. “Mein Start war bombig, ich konnte als Erster in die Schikane einbiegen. Allerdings setzten mir die Kollegen gleich kräftig zu. Es ging hin und her. Mitte des Rennens bin ich beim Beschleunigen etwas zu früh ans Gas gegangen und konnte gerade noch einen Highsider abfangen. Durch diese Aktion wurde Lucy aufgehalten, ich habe mich aber gleich nach dem Rennen entschuldigt. Ich konnte dann wieder aufschließen und in Führung gehen. Mein Team hatte mir zwar vorher eingebläut, die letzte Runde als Zweiter anzugehen, aber ich habe den Plan geändert, bin Kampflinie gefahren und in der Schikane vor Start-Ziel war ich mir sicher, das ist der endlich der erste Sieg”, jubelte Gädke.

    Der dreifache Saisonsieger Dominik Vincon war vom ungewohnten sechsten Startplatz losgefahren, aber im Rennen von Beginn an in der Spitzengruppe dabei und übernahm in der fünften Runde erstmals die Führung: “An ein Wegfahren war aber nicht zu denken. Ich habe auf die letzte Runde spekuliert, da wurde es aber in der Schikane richtig eng. Sebastian und ich haben uns berührt und hatten dabei Glück, dass wir im Sattel geblieben sind”, berichtete der Meisterschaftsleader, der durch den Ausfall von Bauer nun 30 Punkte Vorsprung hat.

    Der Überraschungsmann war jedoch Sebastian Skibbe. Ihm scheint der Salzburgring zu liegen. Vor zwei Jahren feierte er hier als Dritter im Junior-Cup sein erstes Podium. Die gleich Platzierung gab’s nun in seinem ersten Yamaha-Cup-Jahr. “Die Strecke gefällt mir. Ich war schon vom ersten Training ab vorne dabei. Im Rennen konnte ich sogar mehrmals in Führung gehen. Eingans der letzten Runde ging ich Ende Start-Ziel an Dominik vorbei und wähnte den zweiten Platz schon sicher. Doch er konnte sich in der letzten Links vor dem Ziel wieder vorbeidrücken. Ich bin dennoch voll zufrieden und hoffe, dass es jetzt weiter nach vorne geht”, freute sich der Kölner.

    Auch auf den beiden folgenden Plätzen dominierte die Jugend. Lucy Glöckner (Krumhermersdorf, LG-Racing Team Hunger) unterstrich mit Rang vier die tolle Leistung vom Sachsenring, wo sie vor zwei Wochen als Zweite auf dem Podest stand: “Da ich diesmal nur in der vierten Reihe stand, hatte ich eigentlich nicht damit gerechnet, wieder ganz vorne mitfahren zu können. Aber ich konnte gleich beim Start viele Plätze gutmachen und war dann direkt hinter Florian und Markus, als die beiden gestürzt sind. In den letzten beiden Runden habe ich dann noch zwei Fehler eingebaut und musste ich abreißen lassen. Aber wir hatten tolle Kämpfe und es hat riesig Spaß gemacht”, erklärte die 18-jährige Dame, die damit in der Tabelle bereits auf Rang vier geklettert ist.

    Auch der Fünftplazierte Tony Covena (NL-Den Haag, Lenferink Motorcycles) ist erst 17 Jahre alt. “Ich bin diesmal sehr gut vom Start weggekommen und war in der Schikane bereits Dritter. In den ersten paar Runden ging es extrem eng zu, leider ist mir dann die Führungsgruppe entwischt. Ich muss bei den nächsten Rennen von Anfang an vorne dran bleiben und will natürlich auch noch aufs Podium fahren, am liebsten bei meinem Heimrennen in Assen”, verriet der Holländer.

    Stefan Ströhlein (Wittelshofen, ADAC Nordbayern e.V./Deutschmann) wusste nach dem Rennen sofort, was er mit dem Preisgeld macht: “Das erhält mein Lackierer, dem ich nach meinem Sturz am Sachsenring Arbeit mitgebracht habe”, lachte Ströhlein. “Wegen des Sturzes war ich heute in der ersten Schikane sehr vorsichtig. Dann konnte ich Götzi überholen und mich etwas von den Verfolgern absetzen. Kurz vor Schluss hat Nico dann doch noch attackiert, aber ich konnte kontern und den sechsten Platz heimfahren.”

    Für Nico Hüssner (Freirachdorf, YAMAHA Voiges ADAC Mittelrhein) war Rang sieben das bislang beste Saisonergebnis. “Ich konnte einige Konkurrenten überholen und zum Schluss auch die Lücke auf Stefan zugefahren. Ich bin dann als Sechster in die letzte Runde eingebogen, aber er hat mich bergauf aus dem Windschatten wieder überholt. Trotzdem bin ich voll zufrieden”, lachte der 15-Jährige, der seine erste Cup-Saison bestreitet.

    In diesem Punkt hat ihm Michael Götz (Hadamar, JFW Bikes Racing Team) einiges voraus. Genau gesagt acht Saisons. “Ich habe den Start versemmelt und musste in Schikane anstehen, danach zog sich das Feld wie Ziehharmonika auseinander. Heute war mehr drin, denn ich bin 26er Zeiten gefahren”, ärgerte sich der Routinier.

    Gabriel Läuger (Warngau, MMCR Yamaha Niggl), zuletzt Zweiter im Regen, war mit Rang neun zufrieden: “Mein Start war nicht so toll, bin aber dann gut durch das Nadelöhr Schikane durchgekommen. Wir hatten schöne Kämpfe mit Götzi und Nico, dann leistete ich mir in der Nocksteinkehre einen Fehler und habe dadurch den Anschluss verloren”, der mit 18 Jahren ebenfalls noch zur jungen Fraktion gehört..

    Der Zehnte, Marc Neumann (Burtenbach, S-TEAM), freute sich über die Top-Ten-Platzierung: “Endlich Punkte, das wurde auch Zeit. Ich konnte beim Start meine Platz halten und das fürs ganze Rennen durchziehen. Takumi Endo (JP-Düsseldorf, Yamaha Zentrum Düsseldorf) belegte Rang elf, war aber nicht ganz zufrieden: “Durch den Regen am Freitag und Samstag hatte ich nur zwei trockene Trainings. Das ist zu wenig auf einer neuen Strecke. Ich muss vor den nächsten Rennen unbedingt trainieren gehen, um die Strecken kennenzulernen”, sagte der erste Japaner im Yamaha-Cup.

    Immerhin hielt einen Pulk von weiteren fünf Fahrern hinter sich. Christoph Kasberger (Waldkirchen, KM-Racing-Leebmann-Team) war am Samstagabend mit einer seiner R1 rasch 150 Kilometer zur Hochzeit seines besten Freundes gefahren, aber am Renntag pünktlich um acht Uhr morgens wieder im Fahrerlager: “Ich hatte Probleme mit der Kupplung, nach dem Start war sie hinüber. Dann habe ich halt das Beste draus gemacht”, verriet die bayrische Frohnatur. Frank Häfner (Eckental, Team Zweirad Teuchert) kam auf Platz 13 ins Ziel. “Wir haben beim Training einen besseren Startplatz verpokert. Ich muss endlich von dieser 13 weg”, lautet sein selbstkritischer Kommentar. Chris Schmid (Palling, motorradke-racing4fun.de) verbuchte den 14. Platz als Erfolg: “Endlich die ersten Punkte! Und dann noch beim Heimspiel vor der komplett versammelten Familie “, jubelte er und lieferte damit seiner Ellen, die am Vortag Geburtstag hatte, gleich noch ein zusätzliches Geschenk. Michael Rapp (Straubenhardt, Team Zweirad Teuchert) sicherte sich den letzten Punkt: “Ich bin vorher noch nie hier gewesen. Zudem hatten wir im Training ein Problem am Motorrad und deshalb fürs Rennen auf gut Glück die Übersetzung geändert”, erklärte Rapp.

    Der einzige Österreicher im Cup-Feld, Helmut Liendl (A-Wolfsberg, Franz Racing Team) verspielte eine mögliche gute Platzierung durch einen Frühstart: “Was soll ich sagen? Beim Heimspiel und nach dem guten fünften Trainingsplatz ist das natürlich doppelt ärgerlich. Als ich die Zeitstrafe auf der Boxentafel gesehen haben, war natürlich die Motivation weg”, war ,Heli’ verständlicherweise frustriert.

    http://www.yamaha-cup.de

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