Ossi Mega Tiger

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    Ossimoto baut stärkste Tiger. Ganz normale 348 PS am Hinterrad. Entsetzliche Tierwelt.

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    Ossis Mega Tiger

    Wenn Walter “Ossi” Oswald von Ossimoto sich ein Ziel setzt, wird so lange daran gearbeitet, bis er das Ziel erreicht hat. Anfang des Jahres sprach Ossi von seinem neuen Projekt, die stärkste Tiger der Welt zu bauen. Wir rechneten mit 200 PS.

    Mit den originalen 115 PS der Tiger ist Triumph eigentlich schon recht gut aufgestellt und kann sich ohne weiteres gegen die Konkurrenz aus Österreich, Bayern und Japan behaupten. Doch es gibt natürlich immer wieder Fanatiker, denen gut genug einfach nicht gut genug ist. Walter “Ossi” Oswald zählt eher zu der Sorte fanatischer Phantast. Seine mittlerweile schon legendäre Lachgas Tiger hat bereits eine Dauerkarte fürs Podium beim 1000PS Big Enduro Race. Anfang des Jahres schwärmte Ossi von seinem neuen Projekt – der weltweit stärksten Tiger mit weit über 200 PS. Wir legten die Ohren an und erwarteten Großes. Jetzt, ein halbes Jahr später, präsentiert er uns sein neues Monster – Eine Triumph Tiger mit Kompressor und Lachgas Einspritzung.

    254,9 PS schon ohne NOS.

    “Das ist nimma normal, das ist einfach viel zu viel Leistung. Das kann da nur taugen, wennst mit dem Leben schon abgschlossn hast” so Ossi nach der ersten Testfahrt auf einem steirischen Flugfeld. Der Ordnung halber sollte erwähnt werden, dass die Spitzenleistung von 348,2 PS mit der Zuführung von Lachgas erreicht wird, ohne NOS und mit vollem Ladedruck kommt die englische Raubkatze auf 254,9 PS. Also immer noch ausreichend Leistung, um endlos lange, schwarze Striche auf den Asphalt zu zaubern.

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    Chefmechaniker Alex Tichy experimentierte während der Abstimmungsarbeiten mit verschiedenen Ladedruckstufen herum. Die Erkenntnis: Schraubt man den Ladedruck etwas herunter, erhält man eine gut fahrbare Tiger mit rund 170 PS. Das reicht noch immer, um mit etwas Fahrkönnen Supersportler zu ärgern, reißt einem beim Beschleunigen aber fast nicht die Hände ab. Apropos Ladedruck. Zur Zeit ist kein Manometer am Blow Off Ventil montiert, der genaue Ladedruck bleibt somit noch eine unbekannte Variabel. Für den Umbau des Tigers benötigte das Team knapp 6 Wochen. Größtes Problem dabei war, dass der Kompressor Kit eigentlich für ein anderes Triumph Modell konzipiert wurde und im Lieferumfang weder Beschreibung noch Einbauanleitung vorhanden waren. Viel Bastelarbeit und Detaillösungen wurden also dem Ossimoto Team abverlangt.

    Zwei Motoren am Prüfstand destruiert.

    Der Einbau der Lachgas Einspritzung bereitete dem Team zusätzliche Kopfschmerzen, da Settings wie Ladedruck oder Einspritzmenge wieder neu angepasst werden mussten. Fasst man den gesamten Materialaufwand zusammen, kommt man auf ca. 8.500 € (Kompressor + N2O), dabei sind allerdings die zwei Motoren, die bei den Prüfstandsläufen mit Lachgas zerstört wurden, nicht inkludiert. Ein Problem, das erst bei den Prüfstandsläufen mit Lachgas auftrat, war jenes der Kupplung. Die konnte nämlich der immensen Leistung trotz verstärkter Federn nicht standhalten. Um die Spitzenleistung von 348,2 PS also auf den Prüfstand zu bringen, musste die Kupplung fix verschraubt werden.

    Ganz fertig ist die Tiger aber trotzdem noch nicht, optisch wird ihr Auftreten noch optimiert. Denn das Ausgangsprodukt für die Kompressor Tiger war Ossis Renntiger, die Ossi nach Feindkontakt mit einem Unbekannten mächtig um die Ohren geflogen ist. Dementsprechend sind der Tank und die Verkleidung mit einigen Dellen und Kratzer übersäht. Spätestens nächstes Jahr erstrahlt die Tiger dann in neuem Glanz auf der Rennstrecke und spätestens dann sollte man sich vor der englischen Raubkatze in Acht nehmen.

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    Zentrale des Bösen. Garantiert kein Feuerlöscher.

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    Was angesaugt wird… …muss auch wieder raus.

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    Einer von sechs Kolben, die’s nicht überlebt haben Bei der massiven Leistung machen nur Investitionen in den hinteren Teil des Fahrwerks Sinn.

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    Quelle:www.1000ps.at

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