Michelin Pilot Road 3 – Test

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    Michelin Pilot Road 3

    Besser im Regen. Neue Lamellentechnologie durchbricht den Wasserfilm.

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    Michelin Pilot Road 3
    Michelin macht die Technik im Reifen wieder sichtbar. Ist kein Regenreifen, funktioniert bei Nässe trotzdem bestens.

    Als Journalist ist man selten aber doch hohen Belastungen ausgesetzt. Zum Beispiel bei Ein-Tages-Präsentationen. Abreise mit dem Flieger um ca. 0600, Ankunft um 7 Uhr. Frühstück im Stehen, Pinkeln im Sitzen und versuchen, während der 1-stündigen Video-Konferenz wach zu bleiben. Danach eine flotte Ausfahrt in den Schwarzwald mit Zwischenstopp am Buffet und wieder retour. Zum Schluss wird alles von heute morgen in umgekehrter Reihenfolge wiederholt. An solchen Tagen muss man schnell fit und für jede Situation gerüstet sein, sich auch bei schlechten Wetterverhältnissen professionell verhalten und lange ausharren. Genau wie ein Sporttouring-Reifen.

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    Journalisten – universell wie ein Sporttouring-Reifen.
    Der neueste Alleskönner aus dem Hause Michelin ist der Pilot Road in der bereits dritten Generation. Während der Großteil der Reifenzauberei bisher im Dunkeln der Mischung verborgen war, kommt nun ein Teil davon auch an der Oberfläche zum Vorschein. Man glaubte ja nie so wirklich an Wesen und Wirkung verschiedener Profilmuster. Dass es tatsächlich einen Unterschied machen kann, ob eine Kerbe die Form eines Hörnchens oder die Form eines Häkchens hat? Werden wir es je erfahren? Hundertprozentig weil unübersehbar ist, dass die neuen Lamellen auf dem Pilot Road 3 etwas völlig Neues sind. Auf den ersten Blick könnte man besonders den vorderen Pneu für einen Regenreifen halten.

    Macht Hörnchen oder Häkchen wirklich einen Unterschied?

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    Die quer zur Fahrtrichtung gezogenen Lamellen, die so genannten Sipes, reichen bis zum Profilgrund und sollen die Leistungsfähigkeit des Reifens bis zu seinem Dienstende auf einem hohen Niveau halten. Vor allem aber sollen sie den Wasserfilm auf der Straße durchbrechen und die Flüssigkeit besser verdrängen. So können die Reifen den Kontakt zur Straße auch bei widrigsten Verhältnissen aufrecht erhalten. Das Profil des Hinterreifens unterscheidet sich stark von dem des Vorderreifens. Lamellen fehlen, dafür verfügt der Gummi über zahlreiche, zusätzliche Ausnehmungen zur Aufnahme von Wasser, das seitlich abgeleitet werden kann.

    Extreme Conditions herrschten bei unserer kurzen Ausfahrt durch den Schwarzwald nicht gerade vor, schon eher Idealbedingungen. Über 20 Grad, Sonnenschein, trockene Straßen. Die Auswahl der Motorräder spiegelte die universelle Einsatzfähigkeit des Pilot Road wider: Ducati Monster 796, Hypermotard 1200, BMW K 1300 S, F 800 ST, Moto Guzzi Griso, Suzuki GSX-F1250, Yamaha FZ8, Triumph Daytona 955i…Bei erhöhter Schlagzahl auf teils in die Jahre gekommenem Asphalt erlaubte sich der außergewöhnliche Gummi keinen Schnitzer. Besonders bei Brems- und Einlenkmanövern konnte der Reifen eine grundsolide Leistung abliefern. Schräglagengrip passt, das Handling ist nicht hervorragend aber klassentypisch. Ob die Lammellen auf nasser Fahrbahn nun halten, was Michelin verspricht, kann ich mangels Regen leider nicht bestätigen. Von der DEKRA durchgeführte Tests haben aber gezeigt, dass die neue Technologie bestens funktioniert.

    Michelin Pilot Road 3 – Steckbrief

    Michelin verspricht durch die Lamellentechnologie XST (X Sipe Technology) vor allem besseren Nassgrip, wobei die Leistungsfähigkeit des Reifens mit zunehmend schlechteren Verhältnissen sogar steigt. Bei leicht nasser Straße kann der Pilot Road 3 den Bremsweg aus 50 km/h um bis zu 2,5 Meter verkürzen, bei “extremen Verhältnissen” sogar um bis zu 5 Meter. Diese Werte konnten bei einem von der DEKRA durchgeführten Test erreicht werden.

    Gleichzeitig spricht man von nochmals erhöhter Laufleistung. Die 2CT-Technologie, die durch die Verwendung von zwei verschiedenen Gummimischungen an den Flanken und in der Laufflächenmitte sehr guten Grip in Schräglage und eine hohe Belastungsfähigkeit im Geradeauslauf ermöglicht, kommt auch an der neuesten Generation des Pilot Road zum Einsatz.

    Die bis zum Profilgrund reichenden Lamellen sollen für eine gleichbleibende Leistung über die gesamte Lebensdauer sorgen. Ab sofort ist der Pilot Road 3 in der Farbe Schwarz in drei Dimensionen vorne und sieben Dimensionen hinten erhältlich

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    Quelle: http://www.1000ps.at

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