Honda CBR 1000 RR – 2012

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    Honda CBR 1000 RR 2012

    20 Jahre Fireblade. Mit dem Modell 2012 kommen einige Neuerungen. Das Motto lautet: Totale Kontrolle!

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    Honda CBR 1000 RR Fireblade 2012
    Die Fireblade kann auf eine lange Historie zurückgreifen und bleibt der Tradition treu. Seit 20 Jahren schon steht das Motorrad für “Total Control”. Ganz altmodisch könnte man es auch “einfach zu fahren”, “gut zu beherrschen” oder “leicht zu kontrollieren” betiteln. Übersetzt man es mit “totale Kontrolle” denkt man evtl. zuerst an einen amerikanischen Internetkonzern oder auch an seine Ehefrau. Begonnen hat alles mit der CBR900RR im Jahr 1991 auf der Motorradmesse EICMA in Mailand. Dort wo auch 2011 die neue Fireblade für 2012 präsentiert werden wird.

    CBR 2012 – Die wichtigsten Merkmale
    Die neue Front, die zweilagige Verkleidung und das Heck verleihen der CBR1000RR 2012 einen aggressiveren, noch dynamischeren Look. Der neue Hinterradstoßdämpfer, der nun erstmals in einem Serienmotorrad verbaut ist, basiert auf einem Doppelrohr-Design, das für ein sanfteres und präziseres Ansprechen, eine hervorragende Dämpfung und eine verbesserte Traktion sorgt. Die Fireblade 2012 ist mit einer 43 mm Upside-down-Teleskopgabel mit Big Piston-Technologie ausgestattet. Durch ihr einzigartiges Design zur Verringerung des Innendrucks ermöglicht die Big Piston-Vorderradgabel eine bessere Dämpfung, mehr Grip am Vorderrad und eine höhere Bremsstabilität. Richtig schön geworden sind unserer Meinung nach die 12-Speichen-Aluminiumräder. Sie gewährleisten laut Honda hervorragende Steifigkeit in Kombination mit der neuen Upside Down-Gabel und sorgen dadurch für ein noch besseres Handling.

    Das Cockpit ist nun besser ausgestattet und bietet Laptimer, Ganganzeige und Tachometer mit vier verschiedenen Display-Modi. Nicht neu aber immer noch erwähnenswert ist die gut funktionierende Anti-Hopping-Kupplung die auch 2012 wieder Serienausstattung ist. Ebenso der elektronisch geregelte Lenkungsdämpfer “HESD”. Als unverzichtbare Komponente für eine derart leichte, kompakte, aber dennoch leistungsfähige Maschine gewährleistet der elektronische Lenkungsdämpfer von Honda sowohl die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten als auch die leichtgängige, feinfühlige Lenkung bei langsamer Fahrt. Die Honda-Jungs waren die Ersten die ABS in brauchbarer Art und Weise auf die Rennstrecke gebracht haben. Optional ist die Fireblade auch 2012 wieder mit Hondas, elektronisch gesteuertem Combined ABS-Bremssystem ausgestattet. Es kombiniert die Sicherheit von Hondas Combined Bremssystem mit einem Antiblockiersystem, das speziell für Supersport-Motorräder konstruiert wurde. Noch nicht im Programm ist eine Traktionskontrolle. Der beste Ass im Ärmel eines CBR Fahrers soll nun übrigens noch besser zum Zug kommen. Das saubere Ansprechverhalten vom Motor und die lineare Leistungsentfaltung wurden noch weiter verbessert. Die Einspritzanlage ist besonders im Teillastbereich besser abgestimmt als bisher.

    Insgesamt ist die neue Fireblade keine Revolution aber eine sehr schöne und vermutlich auch wunderbar zu fahrende Evolution. Am Stammtisch fehlen gegen die BMW und Kawa Fahrer sowohl einige PS wie auch etwas Elektronik, auf der Strecke wird die CBR ihre Fans aber wieder überzeugen. Wir freuen uns auf den ersten Test im Winter.

    Technik im Detail
    Doppelrohr-Stoßdämpfer (Balance Free Rear Cushion)
    Wesentliche Vorgaben für die Weiterentwicklung der Fireblade-Aufhängung waren laut Honda ein gefühlvolleres Ansprechverhalten, ein komfortableres Fahrgefühl sowie mehr Grip und Traktion. Die Hinterradaufhängung basiert auf der Unit Pro-Link-Konfiguration und wurde erstmals bei einem Honda-Serienmotorrad mit Doppelrohr-Stoßdämpfer ausgestattet.

    In Zusammenarbeit mit Showa, dem weltweit führenden Spezialisten für Aufhängungssysteme, entwickelt, wurde anstelle des Einrohrdesigns ein �Balance Free Rear Cushion� im Doppelrohrdesign eingesetzt: ein Stoßdämpfergehäuse und ein Innenzylinder. Der Stoßdämpferkolben ist ohne Ventile ausgeführt. Stattdessen wird die Dämpfkraft erzeugt, indem das verdrängte Öl durch eine separate Dämpfungskomponente verschoben wird.

    Beim herkömmlichen Aufbau wurde die Dämpfkraft auf der Kompressionsseite an zwei Stellen über ein Haupt- und ein Nebendämpferventil erzeugt. Durch den Wegfall des Nebenventils und die Konzentration auf eine Stelle können Druckveränderungen innerhalb des Dämpfers nun noch sanfter gesteuert werden. Und da bei hohem Druck nicht nur eine geringe Ölmenge genutzt wird, spricht die Dämpfungskraft schneller an und kann während der Lasteinleitung ganz sanft aufgebaut werden. Zudem kann die Dämpfkraft sanft erzeugt werden, wenn aufgrund von geringfügigen Druckveränderungen von Entspannung auf Kompression umgestellt wird.

    Dder Doppelrohr-Stoßdämpfer gewährleistet laut ersten Honda Informationen eine konstantere Dämpfung über den gesamten Fahrverlauf, eine verbesserte Federung und damit eine verbesserte Traktion, da der Kontakt zwischen Hinterreifen und Straße oder Streckenoberfläche konsistenter aufrecht erhalten wird. Diese Technologie hat sich bereits beim berühmten 8-Stunden-Rennen von Suzuka und der japanischen Straßenmeisterschaft für Superbikes bewährt. Eine mit dem Balance Free Rear Cushion von Showa ausgerüstete CBR1000RR Fireblade konnte bereits die japanische Superbike-Meisterschaft 2010 für sich entscheiden und hat damit die Vorteile dieser völlig neuartigen Aufhängungslösung unter Beweis gestellt.

    Gut zugängliche Einstellung der Hinterradaufhängung

    Die Kombination aus Hondas Unit Pro-Link-Hinterradaufhängung und dem Balance Free Rear Cushion von Showa bietet mehr als eine reine Leistungssteigerung der Hinterradaufhängung und verbesserte Traktion. Damit Straßen- und Rennfahrer Hinterradfederung und Dämpfungsstufenleistung einfacher einstellen können, wurde die Einstellung gut zugänglich, links versetzt an der Oberseite des Dämpfergehäuses angeordnet. Auf diese Weise kann die Hinterradaufhängung schneller an die unterschiedlichen Fahrbedingungen und Erfordernisse angepasst werden.

    Big Piston-Vordergabel

    Als Ergänzung zum Doppelrohr-Stoßdämpfer wurde die Vorderradaufhängung nun als 43 mm Upside-Down-Teleskopgabel mit der Big Piston-Vordergabeltechnologie von Showa konstruiert. Diese Gabel basiert auf einer Konstruktion mit höherem Dämpfungsvolumen, die den hydraulischen Druck, der bei Kompression und Entspannung der Gabeln entsteht, effektiv reduzieren. Resultat ist ein verringertes Spiel beim Anfangskolbenhub sowie eine sanftere Dämpfung, die dazu beiträgt, den Reifenkontakt mit Straße oder Rennstrecke zu vergrößern und dem Fahrer dadurch ein besseres Handling, ein exzellenteres Gespür für das Vorderrad und eine deutlich verbesserte Stabilität bei heftigen Bremsvorgängen ermöglicht. Die BPF Technik ist auch schon bei den aktuellen GSX-Rs von Suzuki und den Ninjas von Kawasaki im Einsatz.

    12-Speichen-Aluminiumräder

    Die CBR1000RR 2012 wurde mit neuen 12-Speichen-Aluminiumrädern ausgestattet, die eine konsequentere Steifigkeit bieten. In Kombination mit der neuen Aufhängung sollen diese Reifen ein verbessertes Handling und mehr Feedback für den Fahrer ermöglichen.

    Honda Projektleiter Hirofumi Fukunaga zu seinem Werk, der Fireblade 2012: �Dieses Modell bietet auch den erfahrensten Supersport-Motorradfans das Vergnügen, eine CBR1000RR zu besitzen und dabei gleichzeitig ein sportlicheres Fahrgefühl und mehr Fahrspaß als je zuvor zu erleben, sei es auf kurvigen Straßen oder auf der Rennstrecke.”

    Quelle: 1000PS.at

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