ein weit greifendes Phänomen “Armpump”

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    Moderator

    Irgendwie ist es aktuell in aller Motorrad-Munde “Armpump”
    Immer mehr Rennstreckenfahrer scheinen Probleme damit zu bekommen.
    Hier ein kleiner Bericht, den ich gefunden habe und was man dagegen machen kann

    Quote:
    Armpump ist die Rennfahrerkrankheit schlechthin und besonders seit Dani Pedrosas Auszeit in der MotoGP Anfang April ist das Thema in aller Munde. Jüngst hat sich auch Pol Espargaró einer Operation unterzogen, um dem Schmerz in den Unterarmen ein Ende zu setzen. Racetrack-News hat in Bremerhaven mit Mentalcoach Markus Bauchrowitz gesprochen, der seinem Schützling Frank Brüntrup ganz ohne medizinische Eingriffe zu Erfolgen im Kampf gegen den Armpump verhilft.

    Markus, Du bist der Meinung, dass die Ursache der Unterarmprobleme nicht dort zu finden sind, wo die Ärzte sie gemeinhin suchen…
    “Ganz genau. Ich bin jetzt seit etwa einem Jahr im Motorradrennsport unterwegs. Aus meiner Sicht ist es so, dass der Armpump keine rein mechanischen oder muskulären Ursachen hat, sondern dass es emotionale oder Stressursachen sind, die sich neurobiologisch im Gehirn finden lassen.”

    Wie bist Du zu dieser Idee gekommen?
    “Zu der Idee kommen wir dadurch, dass wir festgestellt haben, dass die Rennfahrer im Training deutlich mehr Runden fahren als im Rennen und diese Stresssituationen nicht haben. Die Arme “pumpen” sich nicht auf. Im Rennen allerdings sind die Arme nach – wie hier beim Fischereihafenrennen – 10 Runden knüppeldick. Das heißt, dass wir Stresssituationen haben, die teilweise nach 4-6 Runden auftreten und sich die Fahrer dann schon am Limit fühlen. Im Training könnten sie die Distanz locker abspulen.
    Es ist immer noch das selbe Motorrad, dieselbe Rennstrecke und natürlich der selbe Fahrer. Die emotionale Ursache ist also das Rennen mit der deutlich gesteigerten emotionalen Herausforderung an den Fahrer. Damit haben wir eine Chance, diesem Thema ein bisschen auf den Grund zu gehen.”

    Du meinst also, dass man den Armpump auch mit der Wingwave-Methode behandeln kann?
    “Was ich in der Vergangenheit mehrfach erlebt habe ist, dass die Fahrer gesagt haben, die Belastung und der Stress würden definitiv nachlassen. Das beste Beispiel war eben Frank Brüntrup, der zwar im zweiten Rennen leider gestürzt ist, aber betont hat, dass der Effekt, den er nach der Arbeit in den Armen gespürt hat, wahnsinnig stark merkbar war. Das würde sicher dem ein oder anderen Fahrer Ausfallpausen und vor allem erstmal die OP ersparen.”Bei der Wingwave-Methode winkt der Mentalcoach mit dem Zeigefinger vor den Augen des Patienten. Dieser folgt mit seinem Blick der Bewegung und für das Gehirn wird die REM-Schlafphase nachgestellt. In dieser Phase verarbeitet man Stress und es kann gezielt auf die Blockaden eingegangen werden, die den Patienten an der Leistungsentfaltung hindern.”

    Gibt es denn im Sport-Mental-Coaching auch die Gefahr von Rückfällen?
    “Rückfälle kann es natürlich immer geben. Schließlich kann es sein, dass man auf eine Rennstrecke kommt, mit der man auf irgendeine Weise schlechte Erfahrungen gemacht hat. Man ist dort zum Beispiel gestürzt und verkrampft sich deshalb mehr auf dem Motorrad. Da ist dann die Belastung gleich größer.”Mit den höheren körperlichen Anforderungen, die besonders der Profi-Rennsport mit sich bringt, steigt der Druck auf dem einzelnen Fahrer. Aus diesem Grund tritt das Phänomen Armpump auch vor dem Hintergrund der steigenden Leistungsdichte immer häufiger auf. Doch die meisten Fahrer arbeiten nicht mit einem Mentalcoach zusammen.
    Wer mehr erfahren möchte kann sich unter Markus Bauchrowitz mit Markus Bauchrowitz in Verbindung setzen.

    Quelle: Racetrack-News: Exklusivinterview: Mit der Wingwave-Technik erfolgreich gegen Armpump!

    #130024
    NitroduckNitroduck
    Moderator

    Wahnsinnig interessant. Und wenn man mal logish überlegt, in der moto2 haben die jungs kein armpump und wirklich langsam sind die auch nicht.

    #130025
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    Moderator

    Na die Leistungsdichte ist in der Moto 2 und Moto 3 auch nicht anders als in der GP.

    Andere Lösung ist natürlich: So langsam sein wie ich! Da passiert auch nix ;-)

    #130026
    NitroduckNitroduck
    Moderator

    Naja würde ich eher weniger sagen. In der m2 ist das nivaeu in den letzten rennen extrem hich gewesen. Tito rabat ist teilweise schneller gewesen als gewisse open aprillias :D

    #130027
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    Moderator

    Ok, ich meinte die Spitze.
    In der Moto 2 entscheidet ja weniger als ne halbe Sekunde schnell zwischen Platz 1 und Platz 15.
    Der Leistungsdruck in der Spitze ist also ähnlich anzusehen. Und Nasenbohrer ist in allen Klassen sicher nicht angesagt.

    #130040
    Reiner62gsxrreiner62gsxr
    Teilnehmer

    Hallo Jungs, sorry das ich mich einmische. Aber das Phänomen eines Hobbyracers mit den Profis ganz oben zu vergleichen
    ist als wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht. Sicher mag es bei dem ein oder anderen Physologische Gründe geben, oder
    verkrampfung ne Rolle spielen. Aber wo tritt Armpump am häufigsten auf ?
    In der Moto GP ! Und das ist die einzige Rennserie der Welt die Carbonbremsen fährt. Und das ist der entscheidende
    Unterschied, alle anderen fahren Stahlbremsen die halt weniger stark verzögern.
    In allen anderen Rennklassen dieser Welt ist Armpump bei den Profis praktisch kein Thema.
    Und ich glaube nicht das die alle so dumm sind und sich reihenweise Operieren lassen wenn es da bessere möglichkeiten gäbe !
    Das sind alles Vollprofis ! Und das betrifft auch das Umfeld der Fahrer. Die werden ertsklassig betreut.
    Also ich für meinen Teil gehöre in der 1000er Klasse eher zu den Spätbremsern und hatte noch nie Armpump.
    Gruß Reiner

    #130041
    SlayerSlayer
    Teilnehmer

    naja der Rins wurde auch operiert was das ja als MotoGP krankheit entkräftet, da kommts halt nur häufiger vor aber anscheind auch in den kleineren klassen nicht sicher davor

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