BMW E-Roller

Startseite Board Motorrad im Alltag Allgemeines BMW E-Roller

  • Dieses Thema ist leer.
Ansicht von 1 Beitrag (von insgesamt 1)
  • Autor
    Beiträge
  • #3277
    LH-RulesLH-Rules
    Teilnehmer

    BMW E-Roller

    bmw_eroller_1.jpg
    Der erste sinnvolle E-Scooter? Reichweite über 100 km, 3 Std. laden, Beschleunigung auf 600er Niveau.

    BMW E-Roller Konzept

    Die Innovationsleistung von BMW erreicht neue Höhen. Dynamisches Fahrwerk, Connected Ride und E-Scooter. Danke für die Zukunft.

    Dass Roller in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebten, ist keine neue Erkenntnis mehr. Im Großraum Wien Leben rund 2,5 Millionen Menschen und es wird kaum einen geben, der sich nicht wünscht, im Ballungsraum schnell und günstig voran zu kommen. Manche werden dabei sogar an die Umwelt denken. Das 21. Jahrhundert verlangt nach neuen Lösungen und Konzepten. BMW hat nicht nur die Kompetenz und die finanzielle Tragkraft, sondern auch den Willen, solche Ideen bis zur Serienreife weiterzuführen. Während sich die aktuell verfügbaren, rein elektrisch angetriebene Roller aufgrund ihrer eingeschränkten Fahrleistungen und Reichweiten bis dato fast ausschließlich für die innerstädtische Nutzung und damit für kurze Distanzen eignen, zeigt das Konzeptfahrzeug BMW E-Scooter ein deutlich erweitertes Einsatzspektrum auf.

    bmw_eroller_6.jpgbmw_eroller_7.jpg

    Er bietet eine Beschleunigung wie herkömmliche 600 ccm Roller mit Verbrennungsmotoren und verfügt dabei über eine Reichweite von über 100 Kilometern, was den Einsatz weit über die Stadtgrenzen hinaus ermöglicht.

    Aufgeladen wird der Speicher des Konzeptfahrzeugs BMW E-Scooter an handelsüblichen Haushaltssteckdosen, wie sie in Europa, den USA, Kanada und Japan zum Einsatz kommen. Somit ist keine spezifische Ladestation nötig. Bei komplett entleertem Speicher beträgt die Ladezeit weniger als drei Stunden. Allerdings hat die praktische Erfahrung gezeigt, dass der Speicher nur sehr selten vollständig entleert wird, so dass die Ladezeiten in der Regel noch kürzer sind.

    Im Gegensatz zu heute existierenden Maxi-Scootern mit Verbrennungsmotor besitzt das Konzeptfahrzeug keinen Hauptrahmen. Das Batteriegehäuse aus Aluminium, das auch die erforderliche Elektronik zur Zellenüberwachung beinhaltet, wirkt als tragendes Element. Mit ihm verbunden sind der Lenkkopfträger sowie der Heckrahmen und die linksseitig geführte Einarmschwinge mit direkt angelenktem, horizontal montiertem Federbein.

    Bei diesem Technologieträger von BMW Motorrad kommt aufgrund der hohen Leistung kein Nabenmotor mit Direktantrieb oder Planetengetriebe zum Einsatz. Stattdessen ist die leistungsstarke E-Maschine hinter dem
    Batteriegehäuse montiert. Der Sekundärantrieb erfolgt über einen Zahnriemen von der E-Maschine zur koaxial auf der Schwingenachse montierten Riemenscheibe mit Antriebsritzel. Von dort aus erfolgt die Kraftübertragung via Rollenkette zum Hinterrad.

    bmw_eroller_4.jpg

    Wird der E-Scooter im Schiebebetrieb oder beim Bremsen verzögert, so wird dabei freigesetzte Energie zurückgeführt und die Reichweite damit je nach Fahrprofil um 10 bis 20 Prozent erhöht.

    Im Fahrbetrieb sind die E-Maschine sowie die Leistungselektronik flüssigkeitsgekühlt, während des Ladevorgangs gilt dies für das Ladegerät. Eine elektrische Kühlmittelpumpe stellt die Zirkulation der Kühlflüssigkeit durch den Kühler sicher. Während bei elektrisch angetriebenen PKW zur Kühlung des Speichers üblicherweise ein Kältemittel zum Einsatz kommt, wird beim Konzeptfahrzeug BMW E-Scooter aus Platzgründen eine Luftkühlung verwendet.

    bmw_eroller_8.jpg

    http://www.1000ps.at

Ansicht von 1 Beitrag (von insgesamt 1)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.